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Teneriffa- Aktiv
Wandern und Trekking


 

 


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Flora & Fauna

 

DIE FLORA TENERIFFAS 

Die Insel weist aufgrund Ihrer günstigen Lage inmitten des kühlen· Kanarenstroms und der extremen· Bergeshöhen, eine vielfältige Vegetation auf (bis zu 10 verschiedenen Klimazonen) zahlreiche Pflanzenarten sind nur auf den Kanaren, manche nur auf Teneriffa heimisch (endemisch).

Im trockenen Suden der Insel zwischen 0 m und  500 m wachsen vor allem Dickblattgewächse, Euphorbien und Feigenkakteen welche mit nur sehr wenig Niederschlag im Jahr auskommen. Im Süden ab 600 m und im Norden ab 1000 m Höhe, wachsen die Kanarische Kiefern (Pinus canariensis) und  bilden  große Wälder , die Corona forestal genannt wird.

Der Drachenbaum ist eine endemische Pflanze und  ein 1000 Jahre altes und eindrucksvolles Exemplar ist bei Icod de los Vinos zu sehen. Dieses wurde von den heimischen Guanches tief verehrt.

Florateidenatter

Den nur im Norden zwischen 500 - 900m gedeihenden  Lorbeer- Wäldern gilt besonderes Interesse, da diese inzwischen im Mittelmeerraum während der letzten Eiszeiten ausgestorben sind und heute als “Pflanzliche Relikte” gelten. Sie bedeckten im Tertiär grosse Gebiete Südeuropas. (Siehe Pflanzenführer der Kanarischen Inseln von Thomas K. Müller)

Der Teidenatternkopf (Echium Wildpretii), die Kanarische Glockenblume(Canarina Canarensis) ragen unter den vielen Endemiten hervor. Der Botaniker und Weltreisende Alexander von Humboldt   war von der Pflanzenwelt Teneriffas beeindruckt als er 1799 die Insel besuchte.

Flora (5)

Neben den einheimischen Pflanzen prägen auch viele Pflanzen aus der ganzen Welt die Insel. Aus Amerika stammen verwilderte Kakteen, sowie die riesigen Sträucher des Weihnachtssterns, einer Pflanze, die in Mitteleuropa in Töpfen zum Advent verkauft wird. Die aparte Blüte der südafrikanischen Strelitzie ist ein beliebtes Souvenir für Touristen. Fast alle Pflanzenarten stehen heute unter strengem Artenschutz.

 

 

DIE FAUNA TENERIFFAS:

Fauna (3)

Die Tierwelt weist kaum Säugetiere auf – am Teide ist die Waldkatze zu Hause,  ausgewilderte Kaninchen bevolkern das gesamte Gebiet. Es gibt keine giftige Schlangen dafür aber grosse, blaukehlige, endemische Eidechsen (Gallotia Galloti) die sich gerne auch füttern lassen, Mufflons, sind jedoch selten.

FaunaReich ist  die Vogelwelt – es gibt auch einige für Teneriffa und für die Kanaren typische Arten, etwa den Teidefink oder die Wildform unseres Kanarienvogels, den Kanarengirlitz., Turm-Falken und Raubwürger, Felsenhuhn, Krähen, Fischadler, Gelbschnabeltaucher und der intelligente Corvus  corax canarensis.

Zu den auf den kanarischen Inseln endemischen Schmetterlingsarten zählen der Kanaren-Weißling (Pieris cheiranthi), der Kanarische Admiral (Vanessa vulcania) und das Kanaren-Waldbrettspiel (Pararge xiphioides).
Delfin

 

Meerestiere: Eine Besonderheit sind die Pilotwale, die in großer Zahl in der bis zu 3000 Meter tiefen Meerenge zwischen Teneriffa und Gomera anzutreffen sind.  An kaum einem anderen küstennahen Ort der Welt sind so viele Wale und Delfine beheimatet.

Deshalb wäre dieses Gebiet ganz besonders zu schützen. Umweltschutzorganisationen wie WWF solten hier als Aufsichtsorgan vertreten sein.

 Beim Tauchen und Schnorcheln begegnet man  häufig auch Wasserschildkröten (Caretta Caretta), kleinere Haifischarten, Rochen, Baracuda, Papageienfisch zu sehen u.v.m.